Derzeit richten sich die Stimmen beim Verbandsausschuss/Verbandstag nach den Teilnehmerausweisen der Bezirke. Damit besteht das mittelfristige Risiko, dass ein Bezirk die Mehrheit der Stimmen innehat. Das widerspricht der Aufgabe des BBV für ganz Bayern den Basketballsport voranzubringen: Bezirksinteressen sind nicht immer deckungsgleich mit den Interessen des BBV.
Zur Lösung dieses Dilemmas wollen wir den Verbandstag von einer Delegiertenversammlung zu einer Mitgliederversammlung umstellen, damit jeder Verein sein Stimmrecht direkt entsprechend seinen Teilnehmerausweisen ausüben kann – unabhängig von Bezirkszugehörigkeiten.
In Zukunft können auch eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen zentral organisiert werden, was bisher durch die Zuständigkeit der Bezirke nicht möglich war.
Das bietet eine Chance zur Kostendegression und zu einheitlichen Qualitätsstandards.
Nichtsdestotrotz ist die Regionalität eine überragende Aufgabe des BBV. Um diese zu sichern, werden vier Vertreter aus der Region vom Verbandstag in den Aufsichtsrat gewählt. Damit soll die Arbeit in den Regionen mit den Vereinen gestärkt werden und Probleme, Kritik bzw. Anregungen direkt den Weg in das Entscheidungsgremium „Aufsichtsrat“ finden.
Zusammenfassend:
• Die Basisdemokratie der Mitgliedsvereine wird gestärkt.
• Die Zentralisierung der Prozesse eröffnet Chancen für eine Kostendegression und für einheitliche Qualitätsstandards.
• Die Regionalität wird durch Vertretung im Aufsichtsrat gestärkt.