Im Alter von knapp 83 Jahren ist Sigrid Ovadya verstorben. Die einstige Bundesligaspielerin war eine Pionierin der Repräsentanz von Frauen in der Verbandarbeit.

Aus Jena in der damaligen „Ostzone“ kam Sigrid von Krukowski 15jährig nach München. Über Leichtathletik und Handball landete sie beim Basketball, wo sie bis zur Bundesliga-Mannschaft des FC Bayern München aufstieg.

1970 stieg sie in den Bezirksvorstand Oberbayern ein und übernahm das seit zehn Jahren verwaiste „Referat für Frauensport“, das sie sieben Jahre leitete. Beim BBV begründete sie 1972 ein Präsidiums-Referat für Mädchensport, das sie sechs Jahre leitete, 1980 wurde sie Jugendreferentin bis 1984. Im DBB fungierte sie in dieser Zeit als Mini-Referentin.

Seit der Heirat mit dem ebenfalls vielfältig als Funktionär engagierten Silvio Ovadya 1971 führte sie diesen Familiennamen. Jahrelang engagierte sie sich noch als Jugendtrainerin bei der SG München/München Basket. In Seniorinnen-Mannschaften nahm sie an Titelkämpfen teil.

Sigrid Ovadya lebte zuletzt in Taufkirchen. Sie hat zwei Söhne, beide ebenfalls im Basketball aktiv.

In dankbarer Verbundenheit

Bayerischer Basketball Verband e.V.

BBV-Bezirk Oberbayern

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