11 EM-Spiele, 11 Siege

Acht „Goldene“ für bayerische Oldies bei Turnier in Athen

Bei der 13. „Fimba“-EM in Athen waren es die Damen, die für das deutsche Team die (goldenen) Kastanien aus dem Feuer holten. Die deutsche Delegation verzeichnete mit 31 Teams in Athen einen nationalen Teilnahme-Rekord und stellte auch europäisch gesehen die größte Abordnung.

Insgesamt waren es an die 200 Mannschaften aus 21 europäischen Ländern und zudem 13 Ländern aus der großen weiten Basketball-Welt, die sich im „Glutofen“ der griechischen Metropole trafen.

Ü40w  

2024 EM-Bronze, 2025 WM-Silber und heuer die fast logische „Krönung“: Meister-Trophäe für das deutsche Team, das im Finale über weite Strecken einen Rückstand (Halbzeit: 29:35) hinterher laufen musste und erst im Schlussabschnitt mit einem famosen 20:5-Endspurt sich durchsetzen konnte. Weniger Zittern war im Halbfinale (63:43 gegen Großbritannien) und auch im Viertelfinale (55:35 gegen Gastgeber Griechenland) angesagt gewesen, nachdem auch die Vorrunde ungeschlagen beendet worden war.

Aus Bayern in der Gold-Truppe: Corry Stützer (geb. Berger/Unterhaching), Steffi Schug (FC Bayern München), Anni Danckert, Magdalena „Maggie“ von Geyr und Trainer Stavros Tsoraklidis (TS Jahn München).

Einziger schmerzhafter Wermutstropfen: Die frühere Nördlingerin Alex Shaw kehrte mit einer schweren Knie-Verletzung aus Athen zurück. (Gute Besserung an dieser Stelle!)

Ü45w 

Nichts Neues vom bayerischen Trio Ingrid Heidler (TSV Neuburg), Lubica Cadordzic (FC Tegernheim) und Rebecca Brincat Thoresen (TSV Wasserburg/im Bild v. li.). Mit ihrem Team sind sie seit Jahren unbesiegt, letztmals bei der WM 2019 in Helsinki im Halbfinale gegen Russland gab es eine Niederlage.

Nach einer lockeren Vorrunde gab es im Viertelfinale einen sportlichen Spaziergang gegen Mozambik (96:28). Wesentlich mehr Energie kostete da schon das Halbfinale gegen die Schwedinnen (44:34) und auch das Finale war für die erfolgsverwöhnten Deutschen alles andere als ein Selbstläufer. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (23:21) waren die insgesamt 19 Thoresen-Punkte und eine kompakte Defense (nur noch neun gegnerische Punkte im letzten Viertel) entscheidende Faktoren zum Titelgewinn. 51:43 – die „weiße Weste“ bleibt.

Kurzum: 11 Spiele in der Ü40w/Ü45w, 11 deutsche Siege. Die nächste WM (2027/Fortaleza/Brasilien) kann kommen!

Bertram Wagner

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